immer Dienstags um 19:30 Uhr im Nebenraum des Hotel Restaurants Zum Rosengarten Frankfurter Strasse 79 64293 Darmstadt (Tel. 7700-0) aktuelles KULTURTREFF - Programm 1. Hj. 2019 08.01. Prof. Dr. Ing. Ulf Rosenstock, … , Die Bedeutung des Darmstädter Waldes für den Klimaschutz – sein Zustandsschutz und seine Erhaltung im Lichte der Darmstädter Klimaschutzaktivitäten – Vortrag 15.01. Isolde Nees, Verlegerin und Autorin: Lesung aus dem Afrika-Roman ‚Der Schlangenkreis‘. - Geisterbeschwörung beim Ahnenfest im nigerianischen Dorf Okigbo -. 22.01. Günther Bachmann, Chefstatistiker der Stadt Darmstadt: Rechtspopulismus auf dem Vormarsch? Vortrag 29.01. Renate Hoffmann, Kunsthistorikerin: Bernhard Hoetger, Leben und Werk, Vortrag 05.02. 15.00 Uhr; Treffpunkt am RP in DA, Haupteingang am Luisenplatz, Hanni Skroblies und Christoph Jetter, Darmstädter Geschichtswerkstatt: Führung durch die Ausstellung „Darmstädter Biografien 1933 – 1945“ - 25 biografische Tafeln zu wenig bekannten unter dem Nazirregime Verfolgten und Vertriebenen. Ort: Foyer des Regierungspräsidiums am Luisenplatz 12.02. Fahrt zur Ausstellung: Mykene. Die sagenhafte Welt des Agamemnon im Badischen Landesmuseum Karlsruhe*. Nur mit Voranmeldung! 19.02. Edith Kreischer stellt den mehrfach preisgekrönten Roman „Letzte Runde“ des britischen Autors Graham Swift vor. Die Geschichte nimmt ihren Anfang in einer Londoner Vorortkneipe, wo sich vier Freunde zu einem Ausflug treffen. Sie wollen den Wunsch ihres kürzlich verstorbenen Kumpels Jack erfüllen und seine Asche ins Meer streuen. Diese Fahrt - begonnen im Zeichen des Todes - wird allerdings zu einer Reise in die eigene Vergangenheit, wo sich das Leben mit allen Irrungen und Wirrungen in bunter Vielfalt zeigt. Swift lässt seine Personen selbst erzählen; und so ergibt sich ein Panoptikum menschlicher Schicksalserfahrungen mit erlittenen Enttäuschungen und Entsagungen, verlorenen Hoffnungen und Träumen. Spannend dabei wie die Lebenslinien der Einzelnen ineinander fließen, sich kreuzen, behindern, wie sie miteinander verstrickt sind im Guten wie im Bösen. Das Besondere an diesem Roman ist vor allem die Dosis an Komik, die der Autor genial einzupflegen weiß. Der für fast alle schwierige Umgang mit dem Tod rutscht in eine ungelenk praktizierte Feierlichkeit, verleiht dem Ganzen einen tragikomischen Unterton. Dies dargeboten in der Sprache einfacher Leute stellt einen höchst gelungenen erzählerischen Balanceakt mit großem Unterhaltungspotential dar. „Letzte Runde“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie ernst Unterhaltungsliteratur und wie unterhaltsam ernste Literatur sein kann. Zu Recht erhielt der Autor für diesen Roman u.a. den begehrten Booker-Preis. 26.02. „Kurze Texte holen lange Luft." Ursula Teicher-Maier liest aus ihren Büchern 12.03. Nikolaus Heiss, ehem. städt. Denkmalpfleger: „Der Beginn der Gründerzeit in Darmstadt - die Geschichte des Johannesviertels“ Vortrag 19.03. KULTURTREFF-Allerlei 26.03. Eva Leitschuh, Atelierbesuch?* angefragt 02.04. Fts. unseres – Mainz-Programms mit Gabi Hannappel* 09.04. Barbara Hauck, Autorin: Auf den Spuren der Heiligen Elisabeth -, wie die sterblichen Überreste von Großherzog Ernst Ludwigs Schwester Ella nach Jerusalem kamen 16.04. Helmut Roth, Lesung aus seinem neuen Kriminellen-Roman: Tödliche Fassade Helmut J. A. Roth wurde 1945 in Alsbach geboren. Im Ruhestand begann er, Bücher zu schreiben. Zuerst zwei Gedichtbände und danach Kriminellen-Romane, so genannt, weil er darin mehr über Kriminelle erzählt als über Kriminale. Dieses Mal geht es um Eifersucht und Wahrung des schönen Scheins. 30.04. 16.00 Uhr, Udo Steinbeck, Bessunger, Treffpunkt: Orangerie, Eingang Herrengartenstrasse, Am kleinen Südtor, Führung - 300 Jahre Gartengeschichte 07.05. Besuch im Jazzkeller* des Jazzinstituts in Bessungen. Dr. Wolfgang Knauer, Leiter des Instituts: 1968 – Bremen – Brötzmann. Wie ein Jazzalbum ungewollt zu einem Sinnbild einer politischen Bewegung wurde; Vortrag Man ist geneigt die Freiheitsbestrebungen des Free Jazz und der improvisierten Musik in Europa mit der politischer Großwetterlage der späten 1960er Jahre in Verbindung zu bringen, so wie man gern den Free Jazz in den USA im Kontext der Bürgerrechtsbewegung interpretiert. Doch was davon ist Kontext, was in der Musik vorhanden, und wie revolutionär kann Musik überhaupt sein? Diesen Fragen geht Wolfram Knauer anhand des Albums "Machine Gun" nach, das Peter Brötzmann mit sieben europäischen Kollegen im Mai 1968 in der Lila Eule in Bremen aufnahm. Daneben beleuchtet Knauer, wie sich der europäische Free Jazz in diesen Jahren von den amerikanischen Vorbildern loslöste, wie er eigene Traditionen entwickelte, die bis in die Gegenwart hinein nachwirken – nicht zuletzt durch Musiker wie Brötzmann, Evan Parker und Han Bennink, die 1968 in der Lila Eule mit von der Partie waren. Wolfram Knauer leitet seit 1990 das Jazzinstitut Darmstadt. Er hat diverse Bücher veröffentlicht, zuletzt Monographien über Louis Armstrong (2010), Charlie Parker (2014) und Duke Ellington (2017). Er hat an verschiedenen deutschen Hochschulen unterrichtet und lehrte im Frühjahr 2008 als erster nicht-amerikanischer Louis Armstrong Professor of Jazz Studies an der Columbia University in New York. Sein neuestes Buch über den Jazz in Deutschland erscheint im Herbst 2019 (Reclam). 14.05. Horst Schäfer, Schauspieler: „Jeder trägt den leid'gen Stein zum Anstoss in sich selbst“ - Briefe, Szenen, Anekdoten und Geschichten, von Heinrich von Kleist 21.05. Bettina Bergstett (Thema wird noch mitgeteilt)* 28.05. „Navigation in Zentralperspektive“ Iris Welker-Sturm liest Lyrik und aktuelle Kurzprosa. 04.06. 18.00 Uhr Ulrike Rothamel, Atelierbesuch, Landwehrstr. 75, Gebäude 110* 11.06. Petra Neumann-Prystaj, Journalistin: Dunkle Geschichten aus Darmstadt - schön und schaurig Buchvorstellung 18.06. Horst Dieter Bürkle: 100 Jahre Sezession* 25.06. Ausweichtermin * Genaueres wird rechtzeitig mitgeteilt Frühere Programme Historisch: Einladung zum ersten KULTURTREFF
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